Beobachtung von Regenwaldzerstörung in Kamerun:

Einfluss der Abholzung auf die Regeneration des Waldes

Eric Nyamsi

Am Rande des Kongobeckens gelegen, bestechen die Tropenwälder Kameruns durch eine Atem beraubende Vielfalt der Flora und Fauna. Die Urwälder Kameruns sind besonders artenreich: Über 8.000 Bäume, Gräser und Gefäßpflanzen und die Hälfte aller in Afrika lebenden Vogel- und Säugetierarten sind hier heimisch. Dazu zählen der Schimpanse und der Flachlandgorilla. Tropische Regenwälder stellen aber nicht nur vom biologischen Standpunkt aus ein hochinteressantes einzigartiges Ökosystem dar, sondern sind auch für den Wasser- und Sauerstoffhaushalt (Grüne Lunge) sowie als Reservoir für neue Nutz- und Medizinalpflanzen von größter Bedeutung. Knapp die Hälfte der Abholzung in den Tropen Kameruns wird illegal betrieben. Kamerun ist in Afrika der größte Exporteur. Durch den Raubbau am Urwald ist die Lebensgrundlage der an sich schon bitterarmen Bevölkerung auf Jahre zerstört. Mit Hilfe von GPS (Global Positioning Systems) wird die Regenwaldzerstörung Kameruns untersucht und aufgezeigt, dass die Bäume illegal abgeholzt wurden. Der Vortrag zeigt den Einfluss der Abholzung in den Tropen Kameruns auf die Regeneration des Waldes. Er wird auf Basis eines breiten Literaturspektrums in die Botanik, Ökologie und das Waldmonitoring der Wälder Kameruns und in die lokale Umweltinformation einführen. Dabei soll er einen Überblick über die Waldökologie und Umweltsystemtechnologie geben.

Kursnummer: U114-01
1 Termin, 2.00 Unterrichtseinheiten
Do, 12.01.2012, 19:30 bis 21:00 Uhr
Kursort: Weinheim, Volkshochschule, Raum 0.2
Kursgebühren: 5,00 €
5 - 70 Teilnehmende

Anmeldung:

Der Kurs ist bereits beendet Der Kurs ist bereits beendet.

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