Über Friedrich II. von Preußen, den man auch den Großen nennt Anlässlich seines 300. Geburtstags (1712-1786)

Rainer Heynig

Seit seinem Tode 1786, also seit über 200 Jahren, arbeitet jede Generation an ihrem Friedrichsbild. Dank den Ergebnissen der gegenwärtigen biographischen Forschung, der Kriegsgeschichte und der Psychoanalyse werde ich einen Friedrich in seinen Zwiespältigkeiten vorführen: erstens einen vom tyrannischen Vater drangsalierten, verzweifelten Kronprinzen; zweitens einen sich harmlos gebenden Jungkönig, der nach veralteten Mustern dichtet, Flöte spielt und mit der Aufklärungsphilosophie liebäugelt; und drittens einen Regenten, der ruhmsüchtig drei Eroberungskriege auslöst, um sein Preußen mit Schlesien zu komplettieren. Er ist ohne Zweifel der Ausnahme-Monarch seines Jahrhunderts, nach Thomas Mann "legendär bei lebendigem Leibe" (1930) - und bis heute immer noch benutzt, geschmäht und vielbewundert.

Kursnummer: V110-8112
1 Termin, 2.00 Unterrichtseinheiten
Mo, 06.02.2012, 15:00 bis 16:30 Uhr
Kursort: Weinheim, Volkshochschule, Raum 0.2
Kursgebühren: 5,00 €
3 - 40 Teilnehmende

Anmeldung:

Der Kurs ist bereits beendet Der Kurs ist bereits beendet.

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