vhs-newsletter Juli/August 2010
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Liebe Leserin, lieber Leser,
die Sommerausgabe unseres Newsletters ist da! Sie verbindet wie gewöhnlich zwei Monate, Juli und August, damit Sie den Besuch in Ihrer Vhs mit der Urlaubsplanung vereinbaren können. Es lohnt sich zu planen, denn: Sie finden im neuen Programm sowohl attraktive Einzelveranstaltungen für Erwachsene als auch spannende Ferienakademien für Kinder und Jugendliche. Für jeden ist etwas dabei! Schauen Sie einfach nach.
Einen schönen Sommer wünscht Ihnen
Ihre
Dr. Cristina Ricca
Kolumne
Wahre Gefühle?
Von Alfred Huber
Gelegentlich vermissen wir etwas. Einen Menschen, einen Gegenstand, manchmal auch ein Gefühl. Wo es ausbleibt, reagieren wir enttäuscht, sind unzufrieden, verspüren sogar eine innere Leere. Nach Gefühlen sind wir süchtig. Das treibt uns nicht selten in die Abhängigkeit jener, die wir für unseren Gefühlshaushalt verantwortlich machen. Obwohl wir dazu neigen, die Bedeutung der Empfindungen zu überschätzen. Zumal, wenn wir fest mit den Gefühlen anderer rechnen. Solche Erwartungshaltungen überfordern häufig den anderen. Schon deshalb, weil sie eigene Gefühlswelten als verbindliche Norm voraussetzen. Denn immerzu glauben wir ja genau zu wissen, wie wir uns in dieser oder jener Situation gefühlsmäßig verhalten hätten.
Gefühle, seien sie nun richtig oder falsch, lassen sich im Alltag kaum planen. Höchstens professionelle Schauspieler beherrschen diese Kunst auf der Bühne perfekt. Wir können sie nur imitieren. Also spielen wir den Mitmenschen etwas vor, lassen sie in dem Glauben, dass wir warmherzige, freundschaftliche, liebevolle Gefühle für sie hegen und verbergen so geschickt unsere wahren Empfindungen. Warum wir das tun? In der Regel, weil wir uns von solchen Verstellungen einen Vorteil versprechen.
Das zeigt: Der Weg zur zwischenmenschlichen Normalität ist schwierig. Denn in einer modernen Gesellschaft, für die Prahlerei und Übertreiben zur Selbstverständlichkeit geworden sind, werden wir alle in Verstellungskünstler verwandelt. Auch die scheinbar freundlichsten Worte, die verbindlichsten Gesten, die brüderlichsten Taten können Teil eines schäbigen Betrugsmanövers sein. Trotzdem müssen wir anderen vertrauen. Obwohl es eine Garantie für Ehrlichkeit im Umgang mit Gefühlen nicht geben kann.
Am besten fangen wir gleich bei uns an, bei der Freiheit unseres Denkens. Zu ihr gehört auch die Entscheidung, ob wir aufrichtig oder unaufrichtig mit unseren Gefühlen umgehen wollen. Da ist Selbstkritik angesagt. Nur sie allein schützt uns vor Heuchelei und dem möglichen Verlust unserer Selbstachtung.
Aktuell
Indische Nacht
Erleben Sie ein exotisches Gastspiel der ganz besonderen Art: indische Musik und Tanz.
Shany Mathew und Sukhdev Mishra entführen Sie in eine faszinierende Klangwelt von zündender Rhythmik, lyrischer Intensität und höchstem orientalischen Reiz.
Ein kulinarisches Büfett rundet diese indische Nacht ab. Mit einem kühlen Joghurtgetränk oder einem warmen Gewürztee werden alle Gäste persönlich begrüßt. Mit kleinen Köstlichkeiten, die jeder Gast nach indischer Tradition am Ende des Abends erhält, werden dann die Gäste verabschiedet.
Hula-Tanz am Wochenende
Lassen Sie die Hüften schwingen und erleben Sie beim Hula-Tanz das „Aloha-Gefühl”. Die Grundbewegungen und Schrittfolgen unterstützen die Balance und führen zu gesteigertem Wohlbefinden, zu innerer und äußerer Harmonie des Körpers und der Seele.
Getanzt wird am Samstag, 17. Juli, von 10 bis 18 Uhr.
Zeichnen für Anfängerinnen und Anfänger
Möchten Sie etwas Neues wagen? Einen Bleistift in die Hand nehmen und zeichnen? In einer kleinen Gruppe wird der Kursleiter Ihnen die allerersten Schritte und Techniken zeigen, ob Licht und Schatten oder Perspektive und Raum. Dieser Wochenendkurs findet statt am Samstag, 3. Juli, von 9.30 bis 16 Uhr.
Das Porträt: Judith Wagner
Diesmal im Newsletter-Inteview: Judith Wagner ...
Kaputte Suppe

Alles nur kaputte Suppe in Rowans Leben?
Allein kümmert sie sich um ihre kleine Schwester, den Haushalt und versucht den Alltag zu meistern. Auf ihre Eltern kann sie nach dem Tod ihres Bruders nicht zählen, die Erwachsenen haben sich in ihre eigene Welt zurückgezogen.
Rowan findet kaum noch Zeit für ihr eigenes Leben, bis zu dem Tag, als ihr ein schöner Unbekannter ein Fotonegativ gibt. Wen zeigt dieses Foto?
Um diese Frage spinnt Jenny Valentine die Lebensgeschichte der jugendlichen Rowan.
Ein sehr spannend und einfühlsam erzählter Roman für junge Erwachsene.
Susanne Feuerhack
Kaputte Suppe von Jenny Valentine
ab 13 Jahre
Deutscher Taschenbuch Verlag, € 12,90,
ISBN 9783423247788
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