vhs-newsletter Januar 2012

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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Portraitfoto Dr. Ricca

wir gehen mit einer riesigen Auswahl an Veranstaltungen ins neue Jahr. Ein Semester geht zu Ende (aber aufpassen: es wartet noch mit vielen spannenden Angeboten auf!) und ein neues ist geplant. Am 21. Januar erscheint unser Programm für das erste Semester 2012, das Sie im Übrigen dann auch im Internet herunterladen können.

Um Ihnen eine kleine Kostprobe im Voraus zu geben: ab Februar erzählen wir Ihnen in einer Reihe von Vorträgen, Filmen, musikalischen Ereignissen, was die Kulturwege zwischen Deutschland und Frankreich auszeichnen. Ein vielfältiges Thema, das unsere Aufmerksamkeit auf die verschiedensten Aspekte gelenkt hat: vom Kulinarischen über das Künstlerische zu den Persönlichkeiten, die Stil und Epoche geprägt haben. Von allem ist etwas zum Kosten dabei: Einfach reinschauen und mitmachen!
Auch unser interkultureller Gesprächskreis geht weiter: Nach dem erfolgreichen Auftakt im Gespräch mit Ibrahima Ndiaye treffen sich Interessierte in den Räumlichkeiten der Volkshochschule und werden von erfahrenen Moderatoren im Gespräch begleitet. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Der Kreis wird von der Bürgerstiftung und der Stadt Weinheim unterstützt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Termine finden Sie hier.

Auch das Thema Westafrika verlieren wir nicht aus den Augen. Die Bilder der erfolgreichen Ausstellung „Faszination Wasser“ sind ab dem 20. Januar in der Grundschule in Lützelsachsen zu bewundern.

Mit Elan und Freude gehen wir ins neue Jahr. Wir wünschen Ihnen dabei viele anregende Stunden.

Ihre

Dr. Cristina Ricca

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Kolumne

Suche nach Geborgenheit

Von Alfred Huber
Alfred Huber

Geborgenheit wünschen wir uns alle. Doch sie zu finden ist schwer. Gewiss, wir haben vielleicht Familie und Freunde, die solche Bedürfnisse erfüllen. Aber sicher ist das nicht. Außerdem: Ein Optimum an Geborgenheit könnte es nur in einer überschaubaren Welt geben mit wenig Veränderungen und einer Existenzform, die sich möglichst gleich bleibt. Also ziemlich genau das Gegenteil von dem, was wir gegenwärtig leben.

Schließlich herrscht in unserer modernen Gesellschaft, ständig bedroht von der alles verschlingenden Zeit,  der Fortschrittsgedanke, die Idee, dass nichts so bleiben muss, wie es ist. Alles kann sich verändern. Solche Überlegungen verhindern oft die Bildung von Traditionen und erschweren feste menschliche Beziehungen. Trotzdem ist die Sehnsucht nach einem Leben in Geborgenheit nie verlorengegangen. Davon zeugen auch die Religionen.

Wer sich allerdings von den Beschleunigungsstrategien unserer Zeit vereinnahmen lässt, hat wenig Chancen, seine Geborgenheits-Sehnsüchte zu verwirklichen. Zumal die Welt aus vielerlei Gründen nur ein beschränktes Angebot an bergenden Zuwendungen bereit hält. Ein Grund mehr, die wahre Geborgenheit in uns selbst zu suchen, dort jenes Selbstvertrauen aufzuspüren, das es erlaubt, offen und vertrauensvoll mit der eigenen Identität umzugehen.

Denn innere Geborgenheit ist ein Teil unserer Identität. Unter Zeitdruck ist sie nicht zu haben. Sie  muss sich in dem Raum, den wir existenziell bewohnen, angemessen entfalten können. Nicht die Welt draußen zählt allein zum gesicherten Bestand unseres Lebens, sondern vor allem das, was in uns ist. Wir können vieles verlieren, Besitz und Privilegien, aber die eigene Identität, falls wir sie bewusst aufgebaut haben, ist unzerstörbar.

Solches Wissen beruhigt und schafft Voraussetzungen dafür, dass Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Beständigkeit, Besinnlichkeit oder Gelassenheit wieder eine Bedeutung erhalten, über die wir Autonomie und Geborgenheit erfahren können. Erst wenn uns das gelingt, führen wir ein bejahenswertes Leben.

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Aktuell

Zerstörter RegenwaldRegenwaldzerstörung in Kamerun

Am Rande des Kongobeckens gelegen, bestechen die Tropenwälder Kameruns durch eine Atem beraubende Vielfalt der Flora und Fauna. Über 8.000 Bäume, Gräser und Gefäßpflanzen und die Hälfte aller in Afrika lebenden Vogel- und Säugetierarten sind hier heimisch. Dazu zählen der Schimpanse und der Flachlandgorilla.
Aber knapp die Hälfte der Abholzung in den Tropen Kameruns wird illegal betrieben. Durch den Raubbau am Urwald ist die Lebensgrundlage der an sich schon bitterarmen Bevölkerung auf Jahre zerstört.
Der Vortrag von Eric Nyamsi am Donnerstag, 12. Januar um 19.30 Uhr in der Volkshochschule, Luisenstr. 1 gibt Einblick in die Botanik, Ökologie und das Waldmonitoring der Wälder Kameruns.

Weitere Informationen finden Sie hier

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Urlaubsfotografie – gut fotografieren und präsentieren!

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er nicht nur viel erzählen. Er möchte auch gerne den Daheimgebliebenen die visuellen Eindrücke seiner Reise präsentieren. Im Zeitalter der digitalen Revolution scheint das ja auch ganz leicht zu sein, aber ist es das wirklich? Allzu häufig künden langweilige Foto-Abende vom Gegenteil.
Der Kurs richtet sich an Gelegenheitsfotografen mit wenigen Grundkenntnissen, die gerne bessere Urlaubsfotos mit nach Hause bringen möchten. Fotos, die echte Geschichten erzählen – Hingucker eben.

Weiteres zum Kurs mit dem Ethnologen, Dokumentar- und Pressefotografen Oliver Uhrig finden Sie hier

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BucheinbandJohanna und der Medici-Schatz
Neue Intrigen am kurpfälzischen Hof

Nach einem Skandal um ihren verstorbenen Vater am Mannheimer Hof lebt Johanna Santorini mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Amberg.
Die Familienidylle wird Weihnachten 1774 jäh gestört, als ihr Gatte Clemens wegen einer angeblichen Erbschaftsangelegenheit in einer geheimnisvollen schwarzen Kutsche Hals über Kopf verschwindet und wie vom Erdboden verschluckt bleibt. Johanna macht sich auf die Suche nach ihrem Mann und kehrt dazu in die Kurpfalz zurück. Schnell stellt sich heraus, dass Clemens Opfer einer Intrige geworden ist, bei der es um viel Geld, geheimnisvolle Medikamente und Rachsucht geht. Johanna muss bei Hofe alle Hebel in Bewegung setzen, um hinter das große Geheimnis zu kommen – nur so kann sie ihr Glück retten.

Weitere Infos hier

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BucheinbandEin heiter-besinnlicher Abend mit Hans-Erich Halberstadt
Eugen Roth. Ein Mensch

Hans-Erich Halberstadt, von Haus aus lyrischer Tenor, machte sich nach seinem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Mannheim zunächst als Liedersänger einen Namen. Sein künstlerischer Weg führte ihn auf seinen Konzertreisen auch in zahlreiche Funk-Fernseh- und Plattenstudios des In- und Auslandes. Neben seinem breitgefächerten musikalischen Repertoire widmet er sich seit geraumer Zeit auch literarischen Programmen. So u.a. dem spanischen Dichter Federico Garcia Lorca, dem schwedischen Rokoko-Poeten Carl Michael Bellman und nun auch Eugen Roth mit seinen heiteren Gedichten „Ein Mensch“.

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Portrait Herr Bober mit GitarreEine jüdische Zeitreise mit Dany Bober
Lied, Geschichte und jüdische Weisheit

Jüdische Kultur ist vielseitig und das spiegelt sich auch in der Musik wider. Neben der religiösen Musik und der traditionellen weltlichen Volksmusik, die als Klezmer-Musik bekannt ist, gibt es zahlreiche weitere Fassetten. Wie lebendig und modern jüdische Musikkultur sein kann, ohne jedoch Traditionen und Geschichte aus dem Blick zu verlieren zeigt Dany Bober. Mit Liedern, Geschichten und jüdischen Weisheiten schickt er seine Zuhörer auf eine jüdische Zeitreise und bietet einen Abend mit dem richtigen Mix aus Politik und Kultur. Nicht zuletzt seine Biografie zeichnet den Liedermacher als idealen Vermittler der Vielfalt jüdischer Kultur aus. Im Jahr 1948 im gerade neu geschaffenen Staat Israel geboren, remigriert Dany Bober mit seinen Eltern in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er mit seiner Familie in Wiesbaden und tritt bereits seit über 35 Jahren mit seinen Liedern und Gesprächsbeiträgen auf.

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Hula-Tanz & Wellness für Frauen

Ein Tag für Körper und Seele...Hier tauchen Sie ein in die alte Kultur Hawaiis und entdecken sich neu im Tanz. Der Hula – ursprünglich eine Einheit aus Poesie, Melodie, Rhythmus und Bewegung – ist ein ganzheitlicher Weg zu Selbstausdruck und Wohlbefinden. In einem Sonntagsworkshop erlernen Sie einen traditionellen und einen modernen Tanz mit fließenden und rhythmischen Bewegungen und typischen Gesten, mit denen Geschichten erzählt werden.

Weitere Infos hier

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Logo der Sprachenschule

Französisch Start im Januar

«On y va! – Auf geht’s!» sagt man in Frankreich, wenn man etwas Neues beginnt. Steigen Sie mit Beginn des Jahres 2012 in die französische Sprache ein!

Einen passenden Kurs dazu finden Sie hier

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Im Porträt:  Heike Kohl

PortraitfotoHeike Kohl, Kursleiterin an der vhs im Bereich Tanz und Bewegung im Interview

 

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Der Buchtipp mit Beltz-Logo

BuchtitelMarias Entdeckung

Ein sardisches Dorf in den 50er Jahren. Maria entdeckt nach vielen Jahren ein Geheimnis, das ihre Ziehmutter umgibt und ihrer beider Leben von Grund auf verändert.

Eine leise, packende Geschichte, die den Leser durch ihre poetisch dichte Sprache in den Bann zieht.

Doro  Spahn

Michela Murgia, Accabadora,
ISBN 9783423140478, dtv, 8,90 Euro

 

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Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie uns, was Sie vom vhs-Newsletter halten, ob Sie Anregungen haben. Oder auch, was Ihnen an der vhs allgemein gefällt – oder fehlt.

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Impressum

Volkshochschule, Luisenstraße 1, 69469 Weinheim
Telefon: +49 (0) 6201-9963-0
Telefax: +49 (0) 6201-9963-63

eMail: info@vhs-bb.de
Internet: www.vhs-bb.de

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