vhs-newsletter Februar 2012

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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Portraitfoto Dr. Ricca

im Fokus unseres Frühjahrssemesters stehen die Kulturwege Deutschland – France. Die Volkshochschule Badische Bergstraße teilt hier ihren Enthusiasmus für Europa mit, eines Europas, das über die offizielle (und finanzielle) Politik hinaus zuallererst ein Europa der Bürgerinnen und Bürger sein soll. Unser Programm behandelt verschiedene Bereiche der deutsch-französischen Beziehungen, die auch Sie interessieren: Fragen zur Geschichte, zur Kunst und Musik, zur Mode, zur Religion, zur Kultur und Architektur sowie zur französischen Sprache im Allgemeinen. Zur Einstimmung erleben Sie am 14. Februar eine „Soirée française” rund um die französische Region Burgund. Dazu gehören für das leibliche Wohl ein Kir zur Begrüßung und später ein Glas Wein mit Käse und Baguette.

Sind Sie auf den Geschmack gekommen? Dann besuchen Sie unsere Homepage und entdecken Sie weitere, vielfältige Angebote. Suchen Sie Ihren Favoriten aus, ermuntern Sie Freunde und Bekannte mitzusuchen und mitzukommen: Für jede und jeden ist etwas dabei.
Wir sehen uns in der Volkshochschule

Ihre

Dr. Cristina Ricca

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Kolumne

Weniger „Man”

Von Alfred Huber
Alfred Huber

Bisweilen wirken wir überheblich. Dann urteilen wir so absolut, als stünde mindestens die halbe Menschheit hinter dem, was wir sagen. Eine Strategie, mit der wir unsere subjektiven Meinungen aufwerten wollen. Nicht ungeschickt, aber natürlich durchschaubar. Oft benutzen wir auch das Indefinitpronomen „man”, um eine Mehrheit anzudeuten, die es möglicherweise gar nicht gibt. „Man tut das nicht!”  Hinter solch „pädagogischen” Lehrsätzen verbirgt sich häufig Unsicherheit. Der Verweis auf das „Man” soll das urteilende Denken entlasten. Mutiger wäre es, sich in solchen Situationen zum eigenen Ich zu bekennen. Schließlich ist bewusstes Denken ja nichts Verwerfliches. Selbst wenn es gelegentlich mal irrt. Das müssen wir in Kauf nehmen. Unser Leben bewegt sich ständig zwischen Versuch und Irrtum.

Wer dem anonymen „Man”, dem kollektiven Urteil zu sehr vertraut, kann böse enttäuscht werden. Wahrheiten finden wir nur selten in der Menge, behaupten manche Philosophen. Denn hier, im Zentrum der Beliebigkeit, ist jeder der Andere und keiner für etwas zuständig. Verantwortung sieht anders aus. In diesem Sinne bedeutet Erwachsenwerden auch ein Wegräumen von Vorurteilen. Sonst leben wir nicht, sondern lassen uns leben. Nicht selten aus der Perspektive jener, die ihre Ellenbogen dem klärenden Gespräch vorziehen.

Angemessener ist es, den Horizont eigener Möglichkeiten und Fähigkeiten immer wieder neu auszuschreiten, um das Netz der solidarischen Beziehungen zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft nicht reißen zu lassen. Das geht aber nur, wenn wir genügend Verständnis füreinander aufbringen. Eine Gesellschaft, die erwartet, dass jeder topfit ist, bietet dafür allerdings wenig Raum. Wir werden in das „Man” hineingeboren und bleiben meist auch dort, argwöhnte Martin Heidegger. Sei es aus Bequemlichkeit oder weil wir uns einen persönlichen Vorteil davon versprechen.

Eine bewusste Selbsttäuschung. Und natürlich das Gegenteil von dem, was wir als autonome Existenz bezeichnen. Tief verstrickt in ein soziales System, dessen Anerkennung sich vor allem am materiellen, ökonomischen Erfolg des Einzelnen misst, versäumen wir unser wahres, schöpferisches Ich. Alles andere ist Nachahmung, nur ein Leben aus zweiter Hand.

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Aktuell

Die Kraft des Lachens  

David GilmoreDas Lachen ist ein wesentlicher Teil unserer wahren Natur. Humor ist ein Ausdruck wahrer Freiheit. David Gilmore bietet an diesem Abend einen Freiraum, sich durch Spiel und Dialog in einem humorvollen Raum mit Lachen, Humor, Kreativität kennen zu lernen. Es werden Übungen angeboten, die in prägnanter Weise David Gilmores Arbeit mit Humor erlebbar und verständlich machen.

Weitere Infos hier

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Tag der Bewegung

Radfahrendes PaarSchonung und Bettruhe, so lautete Jahrzehnte lang die Devise der Medizin im Krankheitsfall. Jetzt setzt sich unter Ärzten die revolutionäre Erkenntnis durch, dass genau das Gegenteil Heilung verspricht: Bewegung.

Jörg Blech, geboren 1966, studierte Biologie und Biochemie in Deutschland und England. Er hat die Hamburger Journalistenschule besucht und ist seit 1994 Medizin- und Wissenschaftsredakteur zunächst beim „Stern” dann bei der ”ZEIT”". Seit 1999 arbeitet er für den „Spiegel”, wo er u. a. die Titelgeschichte: „Der Stress mit dem Kreuz: Woher kommt der Rückenschmerz?” veröffentlicht hat.

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Was ist Musik?

Klappen eines SaxofonsWas ist Musik? Wie wichtig ist es, die geschichtlichen Entwicklungen in der Musik zu kennen, Perioden und Stile zu unterscheiden? Immer wieder gibt es Situationen, in denen die Rede auf Musik kommt, insbesondere über klassische Musik in unserem Konzertleben. An zwei Abenden werden wir die Grundlagen erarbeiten, um „mitreden” zu können.

Weitere Infos hier

 

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Pubertät …
oder: Eine Zeit, in der man den Helden und Schurken in sich begegnet

Zwei Jugendliche. Einer streckt die Zunge heraus.Pubertät bedeutet Umbruch; Abschied und Neubeginn. Viele Jugendliche fordern jetzt regelmäßig ihre Umgebung heraus. Wir gehen der wichtigen Bedeutung dieser Entwicklungsphase nach. Welchen Sinn können wir in diesen Berg- und Talfahrten erkennen? Weshalb ist diese Krise für Jugendliche wie Erwachsenen eine Chance?

Näheres zum Vortrag mit Gespräch für Erwachsene erfahren Sie hier

 

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„Aperitif-Woche” für Kreative

Aperitifgläser, künstlerisch verfremdetVom 30. Januar bis 5. Februar bietet die Volkshochschule eine „Aperitif-Woche für Kreative” an. Neugierige können in dieser Woche in zahlreichen interessanten Kursen für einen Termin aktiv werden und sich ein Bild vom Kursinhalt und von der Dozentin oder dem Dozenten machen. In folgenden Kursen sind noch einige Plätze frei: „Edle Buchbinderschachteln und -mappen” am Montag, 30. Januar, 19 bis 21 Uhr, „Singend die italienische Sprache genießen” am Dienstag, 31. Januar, 9.30 bis 11.45 Uhr, „Theaterwerkstatt” am Mittwoch, 1. Februar, 19 bis 21 Uhr, „Textil- und Designworkshop” am Donnerstag, 2. Februar, 10 bis 13 Uhr, „Styling Crashkurs” am Samstag, 4. Februar, 13 bis 15 Uhr. Da es sich um eine „Aperitif-Woche” handelt, lädt die Volkshochschule auch zu einem kostenlosen Getränk ein.

 

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Logo der Sprachenschule

Soirée française – Französischer Abend

Bienvenue a la soirée française! Freuen Sie sich auf einen Abend rund um die französische Region Burgund. Geschichte und Kultur, aber auch Gastronomie und Tipps für die Reise bilden ein vergnügliches Bouquet.

Interessiert? Dann schauen Sie hier

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Im Porträt:  Marcela Kunst

PortraitfotoDiesen Monat im Newsletter-Interview: Marcela Kunst, die aus Mexiko stammt, dort als Lehrerin im Rahmen eines Bildungsprogrammes Indianer zwischen 15 und 18 Jahren unterrichtete, Informatik studierte und einen Master in Erziehungswissenschaften machte, einen Weinheimer heiratete und nun Spanischkurse an unserer vhs übernahm.

Lesen Sie das Interview …

 

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Der Buchtipp mit Beltz-Logo

BuchtitelEin Flaneur auf dem Klapprad

David Byrne, Frontmann der Popgruppe Talking Heads, reist seit Anfang der 1980er Jahre mit einem Klapprad im Gepäck um die Welt und erkundet radelnd seine Lieblingsstädte. Er berichtet aber nicht nur, was er sieht oder wen er trifft, vor allem teilt er uns mit, worüber er nachdenkt, während er in die Pedale tritt. Diese Abschweifungen machen den eigentlichen Reiz des Buches aus.

Ein unverstellter Blick auf die Eigenarten des menschlichen Zusammenlebens in den Metropolen dieser Welt!

Jürgen Bietsch

David Byrne: Bicycle Diaries.
S. Fischer Verlag, 2011. ISBN 9783100044167. € 19,95.

 

 

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Leserbriefe

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Impressum

Volkshochschule, Luisenstraße 1, 69469 Weinheim
Telefon: +49 (0) 6201-9963-0
Telefax: +49 (0) 6201-9963-63

eMail: info@vhs-bb.de
Internet: www.vhs-bb.de

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