Aktuelles

Bildung muss Priorität haben

Dr. Tobias Diemer und Fritz Kuhn auf dem Podium der Jahreshauptversammlung. Foto: vhs

Auf der Jahreshauptversammlung des Volkshochschulverbandes in Filderstadt haben die Delegierten die Landespolitik aufgefordert, dem Thema Bildung wieder Priorität einzuräumen. Verabschiedet wurde ein "Zwischenruf" an die Landesregierung. Darin hieß es, die zugesagten Fördermittel über insgesamt 8 Mio. Euro sollten in den neuen Doppelhaushalt eingestellt werden. 

In seiner Eröffnungsrede betonte der Vorsitzende des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg, Fritz Kuhn: „Die Volkshochschulen tragen Entscheidendes zur Zukunftsfähigkeit des Landes bei. Besonders wichtig angesichts der aktuellen Gefährdungen und im 75. Jubiläumsjahr des Grundgesetzes ist: Sie sind Orte der Demokratie, an denen die Grundwerte unserer Demokratie gelebt und gelernt werden. Mit ihrem umfassenden Weiterbildungsangebot tragen sie außerdem viel zu drängenden Aufgaben wie der Fachkräftesicherung bei. Deshalb muss die Landesregierung im nächsten Landeshaushalt neben der Schule auch die Weiterbildung priorisieren.“ 

Angebote wieder stark nachgefragt

Zur Jahrestagung legte der Volkshochschulverband auch die Leistungsbilanz 2023 der Volkshochschulen im Land vor. Direktor Dr. Tobias Diemer, erläuterte: „Unser Jahresbericht mit den neuesten Zahlen für das Jahr 2023 zeigt: Die Angebote der Volkshochschulen sind wieder stark nachgefragt. Gegenüber dem Vorjahr haben landesweit fast 8 Prozent mehr Kurse und Veranstaltungen stattgefunden. Gleichzeitig haben die Volkshochschulen knapp 1.300 Kurse für über 23.000 Geflüchtete und Zuwanderer durchgeführt und so wichtige Integrationsarbeit geleistet. Das belegt: Die Arbeit der Volkshochschulen ist gefragt und wird gebraucht.“

Appell an die Landespolitik

Zur Stärkung der öffentlich geförderten Erwachsenenbildung wurde 2020 in den Zielen des Bündnisses für Lebenslanges Lernen eine Erhöhung der Landesförderung um rund 8 Mio. Euro bis zum Jahr 2025 vereinbart.  Im Koalitionsvertrag hat die Landesregierung zugesagt, diese Vereinbarung umzusetzen. Das bedeutet: Im nächsten Doppelhaushalt 2025/26, der zurzeit aufgestellt wird, ist eine Erhöhung um 7 Mio. Euro notwendig, um diese Vereinbarung zu erfüllen. Denn im aktuellen Doppelhaushalt war bislang erst eine Erhöhung um 1 Mio. Euro erfolgt.

Zum Volkshochschulverband Baden-Württemberg gehören 161 Volkshochschulen mit rund 640 Außenstellen. Die Einrichtungen vor Ort bieten ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Angeboten zur Allgemeinbildung, einschließlich der Bildung für nachhaltige Entwicklung, zur Gesundheitsbildung, in den Sprachen, zum Thema Integration und zur beruflichen Qualifizierung sowie in der Alphabetisierung und Grundbildung. 

 

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