Sie waren jung Anne Frank und andere junge Autorinnen und Autoren Schreiben in Gefangenschaft und Todesangst (1941-1944)

Dr. Uta Jungcurt

Sie waren jung und voller Zukunftspläne, gerade dabei sich und ihre Talente auszuprobieren an der Schwelle zum Erwachsenwerden, da wurden sie zu Gedemütigten und Gefangenen des NS-Regimes. Doch sie ließen sich nicht zerbrechen, schrieben Tagebuch, verfassten Gedichte, Essays, Reportagen, gestalteten eine Schülerzeitung. Wie junge Menschen im Angesicht der Vernichtungspläne der Nationalsozialisten ihren Alltag unter schwierigsten Bedingungen im Versteck und im Konzentrationslager meisterten und mit Schreiben, Malen und Dichten ihre Menschenwürde verteidigten, ist Thema dieses Vortrages. In einer Mischung aus historischer Dokumentation und Lesung werden die besonderen Lebensbedingungen in den besetzten Niederlanden wie im Ghetto-KZ Theresienstadt skizziert, um dann die Autorinnen und Autoren selbst zu Wort kommen zu lassen.

Die Referentin ist Historikerin, hat an Gymnasien in Heidelberg und Ladenburg Geschichte, Politik, Philosophie und Ethik unterrichtet und wurde mit einer Arbeit über die Vorgeschichte des NS-Regimes promoviert.

Kursnummer: AP101-03
1 Termin, 2.00 Unterrichtseinheiten
Fr, 12.04.2019, 19:00 bis 20:30 Uhr
Kursort: Weinheim, Volkshochschule, Raum 0.2
Kursgebühren: 6,00 €
5 - 50 Teilnehmende

Anmeldung:

Anmeldung möglich Anmeldung bis: Fr, 05.04.2019

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